Leuchtdeko

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Beleuchtung Inhaltsverzeichnis:

  • Was ist Beleuchtung zu Weihnachten?
    • Wie sich Beleuchtung zu Weihnachten historisch verändert hat
    • Passende Beleuchtung für Innenräume im Advent
      • Dekorationen mit Beleuchtung für Tisch, Tür und Fensterbank
      • Wachskerzen: Traditioneller Beleuchtungsbrauch
      • Gut beleuchtet ist, was der Familie gefällt
    • Beleuchtungsideen für heimelige Weihnachtsatmosphäre vor der Tür
      • Gestaltungen für Bodendekorationen auf der Terrasse und im Garten
      • Sicherheit und Aufrüstmöglichkeiten für Außenbeleuchtungen
      • Vorteile der Beleuchtung zu Weihnachten
    • Weihnachtsdekoration selbst basteln und beleuchten
      • Beleuchtete Fensterdekorationen
      • Klassiker für einfache Weihnachtsdekorationen: Scherenschnitte
      • Beleuchtete Tischdekorationen aus Eigenproduktion
    • So lassen sich Weihnachtsdekorationen zu neuen Dingen verändern
      • Stumpenkerzen für andere Anlässe umdekorieren
      • Kerzengläser verändern
      • Neues Kleid für weihnachtliche Windlichter
    • Fazit

Was ist Beleuchtung zu Weihnachten?

Als weihnachtliche Beleuchtung gelten alle Leuchtmittel, die in Innenräumen oder an Fassaden sowie im Garten, Bäume, Sträucher und Gebäude erhellen. Überwiegend gehören dazu Wachskerzen und elektrische Lampen, Lichterketten und andere Dekorationsartikel mit Leuchtfunktion. Durch die verschiedenen Formen der Beleuchtung entsteht eine festliche Atmosphäre. Gleichzeitig sind die beleuchteten Bereiche trotz der eigentlich „dunklen Jahreszeit“ heller. Schon vor Einführung eines Kirchenjahres mit der Adventszeit und dem anschließenden Weihnachtsfest war den Menschen Licht im Winter wichtig. Erste Christenfamilien stellten wenigstens eine Kerze als Erkennungszeichen in die Fenster. Später entstand aus Äpfeln, Stöcken und Kerzen der „Paradeiser“ (Paradiesbaum) als Vorläufer des Adventskranzes. Mit Erfindung der Elektrizität wurde auch Weihnachtsbaumbeleuchtung weniger gefährlich. Erste beleuchtete Weihnachtsbäume wurden öffentlich aufgestellt. Alle Bewohner sollten sich an der weihnachtlichen Helligkeit erfreuen. Beleuchtung in den eigenen Räumen war vom finanziellen Vermögen der Bewohner abhängig. Um gemeinsam Licht und Wärme im Winter zu genießen, entstanden in einigen Regionen „Lichterstuben“ während der Adventszeit. Bei diesen versammelten sich Freunde, Nachbarn und Familien abwechselnd in einer Stube, die für diesen Anlass heller als alle anderen leuchtete. Das sparte Geld und stärkte das Zusammengehörigkeitsgefühl in der ansonsten kalten, stillen Jahreszeit. In unserer Moderne ist Beleuchtung zu Weihnachten für jede Familie erschwinglich. Dadurch bieten sich viele Gestaltungsmöglichkeiten an. So erstrahlen in vielen Fenstern Papiersterne mit einem Leuchtmittel im Innern. Auf Tischen und Fensterbänken verbreiten Duftkerzen ihr heimeliges Aroma. Der Weihnachtsbaum ist von Lichterketten geschmückt. Manche Fassaden werden mit Leuchtbändern zu optischen Märchenhäusern. Außer Lampen und Kerzen bietet sich auch Weihnachtsschmuck als Beleuchtung an. Beispielsweise kann eine beleuchtete Kugel mit Sternen Fenster und Weihnachtsbaum schmücken. Auch beleuchtete Zapfen oder Lampen im Set mit winterlichen Motiven sind beliebt. Überwiegend sind solche Leuchten in warmweiß gestaltet. Für mehr Abwechslung beim Licht sorgen auch energiesparende und mit einer höheren Lebensdauer ausgestattete LED Lichterketten in bunten Farben. Glühlampen als Leuchtmittel besitzen einen höheren Energieverbrauch, eine nicht so stabile Lichtfarbe und eine geringere Lebensdauer. Sie strahlen nur in warmweiß und haben eine geringere Lichtleistung also Helligkeit als LEDs mit gleichem Energieverbrauch. Für draußen wurden Lichtervorhänge mit Glühlampen oder moderner mit LED Dioden (längere Lebensdauer) entwickelt, beispielsweise als LED Lichtervorhang Schneeflocken, diese können natürlich auch im Innen Raum verwendet werden. Wer keinen Weihnachtsbaum komplett selbst beleuchten möchte, kann sich stattdessen einen LED Baum in den Garten oder in den Raum stellen. Mit beleuchteten Rentieren, Tauben und anderen Weihnachtsideen wird außer den Stuben und Räumen der komplette Außenbereich zur hellen Weihnachtsgeschichte. Hierbei geht es nicht darum den Außenbereich wie mit einem Strahler oder einer Wandlampe auszuleuchten, sondern um den Stielvollen Einsatz von Lichtquellen mit einer absichtlich beschränkten Ausleuchtung.

Wie sich Beleuchtung zu Weihnachten historisch verändert hat

Für den Weihnachtsbrauch der Kerzen und Leuchten gibt es Nachweise bis lange vor der später christlichen Weihnachtsgeschichte. Mindestens mit dem Feuer zur Wintersonnenwende wurde die Helligkeit verehrt, die zu diesem Zeitpunkt am geringsten war. Mit Aufkommen des christlichen Glaubens erkannten christliche Familien einander an einem Licht im Fenster. Eine solche Kerze zeigte an, dass in diesen Räumen die Adventszeit nach religiöser Vorschrift begangen wurde. Mit der Entwicklung der Holzkunst im Erzgebirge wurde aus bloßer Kerzenbeleuchtung dekorativer Schmuck für Tisch und Fensterbank. Schwibbögen glänzten, Weihnachtspyramiden dienten als Lampe, Spielzeug und Zimmerschmuck zugleich. Die findigen Schnitzer und Drechsler schafften es, beinahe jede Schnitzerien mit Glühwerk oder Kerzen zum Leuchten zu bringen. Vor allem das „Raachermannl“ (Räuchermännchen) ist dafür ein schönes Beispiel. In anderen Regionen wurden Kerzen in typischen Adventsfarben (weiß, violett und rosa) am Paradeiser, später am Adventskranz entzündet. Als erste Weihnachtsbäume modern wurden, waren sie zunächst mit Wachskerzen als Lichtquelle beleuchtet. Trotz der Brandgefahr blieb dieser Weihnachtsbrauch bis ins 19. Jahrhundert in Mode. Die Menschen versuchten, durch das Entzünden erst zum Heiligabend das Risiko zu minimieren. Eine sensationelle Veränderung bei der Weihnachtsbeleuchtung bot die Verbesserung der nutzbaren Elektrizität. Im Zimmer des Erfinders Edison erstrahlte im späten 19. Jahrhundert der weltweit erste Weihnachtsbaum mit elektrischen Kerzen. Mit immer besserer Serienreife konnten sich einige Jahrzehnte später auch weniger reiche Familien dieses sichere Licht leisten. Dennoch bleibt im Raum das Flackern von Kerzen und der Duft des Wachses mindestens für den Tischschmuck beliebt. In vielen Ländern schmückt Adventsbeleuchtung Skulpturen, Einkaufszentren, Schaufenster und ganze Häuser von außen. Statt der winterlichen Abenddämmerung und finsteren Straßen am Abend strahlen die Wege einladend. Die Menschen genießen dieses besondere Licht und sitzen trotz Kälte und Schnee weniger in „Lichterstuben“. Der Brauch beleuchteter Weihnachtsbäume auf Märkten und vor öffentlichen Gebäuden ist bis heute erhalten geblieben. Es lässt sich aus heutiger Sicht nicht genau nachvollziehen, ob der christliche Glaube Weihnachtsbräuche und Weihnachtsbeleuchtung populär gemacht hat. Möglich ist es auch, dass die Kirche einige festliche Adventstraditionen teilweise von anderen Vorstellungen übernahm. Fest steht, dass die wichtigsten Deko-Komponenten stets mit der Freude am Licht verbunden sind. Damit entfällt eine rein religiöse Ansicht für den Weihnachtsgenuss.

Passende Beleuchtung für Innenräume im Advent

Weihnachtsschmuck stellen auch Privatpersonen schon ab dem Beginn der Adventszeit auf. Beinahe jedes Dekoelement ist dabei entweder für die Beleuchtung mit Kerzen vorgesehen oder bereits mit Lampen und Leuchtmitteln ausgestattet. Echte Lebkuchen oder Teelichthalter „Lebkuchenzug“ bzw. „Lebkuchenmann“ lassen schon im Advent den Duft von Weihnachten ahnen.

Dekorationen mit Beleuchtung für Tisch, Tür und Fensterbank

Beleuchtete Teelichthalter, Windlichter und der Adventskranz mit seinen Kerzen gehören in jede weihnachtlich geschmückte Stube. Ein Teil der Dekorationen steht im Fenster wie nach dem ursprünglichen Brauch des Lichts als Erkennungsmerkmal. Wer für andere sichtbar seine Vorfreude auf das Fest der Liebe zeigt, lädt damit auch zu modernen Zeiten andere Familien und Freunde ein. Auch die Eingangstüren zu Wohnungen zeigen Weihnachtsschmuck, zum Beispiel mit dem Deko-Kranz „Winterdorf“. Der Advent wird wenigstens an den Wochenenden als besinnliche Zeit gefeiert. Kerzenlicht und LED- oder Glühlampen- Beleuchtung tauchen die Räume in eine solch besinnliche Stimmung. Draußen lässt sich wetterbedingt an den Abenden nicht viel machen. Umso entspannter sind die Stunden mit beleuchteter Weihnachtsdekoration.

Wachskerzen: Traditioneller Beleuchtungsbrauch

Stumpenkerzen sind breite Wachskerzen für den Adventskranz. Sie werden vor allem in den Weihnachtsfarben Weiß und Rot, in besonders religiöser Symbolik auch in den liturgischen Farben Violett und Rosa verwendet. Üblich sind vier Stumpenkerzen, also eine für jeden Adventssonntag. Natürlich kann die Farbwahl nach persönlichem Geschmack von den Weihnachtsfarben abweichen. Ebenso sind Stumpenkerzen auch beim Aufstellen auf Tellern oder in anderen feuerfesten Gefäßen dekorativ. Duftkerzen sollen den Weihnachtsduft schon vor dem eigentlichen Weihnachtsfest in die Zimmer bringen. Sie schimmern mit kleiner Flamme und verströmen leichte Aromen von Backapfel, Zimt oder Blüten. Um das Weihnachtliche auch hier zu zeigen, sind die Gläser um das Duftwachs mit Winter- und Weihnachtsmotiven geschmückt. Nach dem Ausbrennen des Wachses können diese Gläser wieder frisch befüllt und weiterverwendet werden.

Gut beleuchtet ist, was der Familie gefällt

Bei einigen Dekorationen für Fenster, Decke oder Türen entscheiden die Familien individuell, ob eine Beleuchtung angebracht werden soll. Ein Herrnhuter Papierstern beispielsweise sieht auch unbeleuchtet weihnachtlich aus. Eine Beleuchtung kann nach Belieben nachträglich angebracht werden. Für viele Familien wird ohnehin zur Weihnachtsdekoration die Beleuchtung erst Woche für Woche aufgerüstet. Der Wechsel aus absichtlich schummrigen Lichtquellen, leuchtender Raum und strahlend hellem Weihnachtsbaum ist Geschmackssache. Wer beide Varianten nach Lust und Laune abwechseln möchte, kann beispielsweise mit dimmbarer Vernetzung arbeiten. Oder ein Abend mit Kerzenlicht wechselt mit Zeiten der elektrischen Beleuchtung ab.

Beleuchtungsideen für heimelige Weihnachtsatmosphäre vor der Tür

Gärten und Höfe, Fassaden und die Außenseiten von Fenstern und Türen werden im Advent zum beleuchteten Märchenland. Mit solchen leuchtenden Aufstellideen als Lichtquelle gelingen fantasievolle Advents-Inszenierungen im Außenbereich:

Gestaltungen für Bodendekorationen auf der Terrasse und im Garten

Die Lampe über der Haustür wird mit Glühlampen oder LED Acryl Vögeln zum lebendig wirkenden Weihnachtsdekor. Im Garten scheint der Weihnachtsmann Pause zu machen. Zumindest leuchtet dort sein LED Acryl Schlitten mit Rentieren. Ergänzend eignen sich Micro LED Lichterketten oder Lichtervorhänge dazu, diese Aufstellungen mit kleinen Streulichtern noch märchenhafter wirken zu lassen. Sofern es der Schnee zu Weihnachten gut meint, lässt sich mit der Elektrik für draußen sogar der Schneemann im Garten beleuchten. Weihnachtszeit ist bereits seit vielen hundert Jahren Weihnachtsgeschichte Kinderzeit zum Wünschen, Träumen und Staunen. Das ist auch an Beleuchtungen für draußen zu erkennen. Selbst in Familien ohne Kinder stehen beleuchtete Bäumchen. Mindestens ein Lichtervorhang oder ein Lichtbusch umhüllt verschneite Buchsbäume, Hecken oder die kahlen Zweige von Obstgehölzen. Mit LED Lichterketten Büschel in Bunt, kalt- oder warmweiß, je nach Wunsch er Lichtfarbe, werden sogar Masten oder Rosenranken zu Dekorationselementen. Auch diejenigen, die das ganze Jahr über Strom sparen, gönnen sich für diese besondere Zeit der Besinnung und Vorfreude beleuchteten Weihnachtsschmuck. Ohne großen Zeitaufwand lassen sich Lampe und LED Leuchten in jeder nur erdenklichen Lichtfarbe montieren. Nach Weihnachten werden sie ebenso einfach wieder abgenommen. Bei sachgemäßem Gebrauch und ordentlicher Lagerung begleiten sie ihre Besitzer für sehr viele Weihnachtsfeste.

Sicherheit und Aufrüstmöglichkeiten für Außenbeleuchtungen

Außenbeleuchtung im Advent hat außer dem dekorativen Zweck auch Sicherheitsgründe. In der dunklen Jahreszeit sind vor allem abends Eisstücke auf Wegen und Zugängen schlecht einsehbar. Durch die Beleuchtung von Fenstern und Fassaden wird das Gehen auch unter solchen Wetterbedingungen weniger riskant. Die Bewohner des beleuchteten Hauses profitieren natürlich auch selbst von diesem Mehrwert. Mit dem Aufrüsten um weitere Technologien lässt sich bestimmen, wie lange die Beleuchtung an bleiben soll. Dimmfunktionen schränken den Stromverbrauch ein, ohne die heimelige Atmosphäre vor Weihnachten zu stören. Individuell lässt sich einrichten, welche LED Lampe oder Kerze gleichzeitig oder abwechselnd leuchten soll. Mit Zeitschaltung oder Smart Home Apps und Vernetzung wird bereits die Adventszeit zur abwechslungsreichen Saison. Der Kreativität setzen dabei nur die vorhandenen technischen Möglichkeiten der Familien Grenzen.

Vorteile der Beleuchtung zu Weihnachten

Vorbilder für weihnachtliche Außenbeleuchtung bietet die Werbeindustrie. Beleuchtete Weihnachts-Trucks statt seines Rentierschlittens bringen den Weihnachtsmann in die Städte. Beleuchtete Einkaufsstraßen zeigen die Waren hinter den Schaufenstern besonders glanzvoll. Selbst ein Weihnachtsmuseum wäre ohne angemessene Beleuchtung nicht so festlich, wie es sich seinen Gästen zeigen möchte. Die Flut an Licht macht den Winter zur freudigen statt grauen Jahreszeit. Bis mindestens zum Heiligabend, regional auch bis 06.01. (Tag der Heiligen Drei Könige) bleibt die Beleuchtung stehen und hängen. Auch die Lampe mit Schneeflocken oder Eiszapfen wird nicht gleich abgeräumt. Vor allem die Beleuchtung am Weihnachtsbaum bleibt nicht selten nach den Weihnachtszeiten in Gebrauch – oft, bis die Tage wieder länger und das Wetter besser werden.

Weihnachtsdekoration selbst basteln und beleuchten

Gleich nach Ende der Herbstfeste Erntedank und Halloween beginnt für Eltern und Kinder die Vorbereitung auf den Advent. Plätzchenbacken ist höchst beliebt, aber nur in begrenztem Rahmen möglich. Auch können kleinere Kinder zunächst eher mit Kleber und Pappe umgehen. So gelingen hübsche und einzigartige Weihnachtsdekorationen mit eigenen Bastelarbeiten:

Beleuchtete Fensterdekorationen

Beleuchtete Fensterdekorationen müssen nicht in aufwändiger Holzkunst gefertigt werden. Malbegabte Familien schneiden vorgemalte Schwibbögen aus Pappe aus, malen sie an und beleuchten sie mit kleinen LED Dioden. Vorlagen für dekorative und leicht nachzuarbeitende Motive bietet auch das Internet mit Malvorlagen für Window Colors oder Schnittbögen für Fensterbasteleien. Eine klare Glaskugel wird mit einer kleinen LED Lampe von innen ausgeleuchtet und von außen mit Glasfarben weihnachtlich verziert. Statt sie anzumalen, sehen auch aufgeklebte Bastelfolien hübsch aus. Wie in der Glasfabrik kann auch statt Glasfarbe ein Lack aufgebracht werden. Vor dem Trocknen wird darüber bunter Glitter gestreut.

Klassiker für einfache Weihnachtsdekorationen: Scherenschnitte

Simpel gelingen Scherenschnitte für das Fenster. Aus einem quadratischen Blatt, am besten in Weiß, wird durch dreimal Falzen eine Art Eistüte geformt. Mit einer geeigneten Schere und Fantasie können nun an allen Kanten vorsichtig Zacken, Bögen und ähnlich einfache Stücke geschnitten werden. Bleibt genügend Blatt zwischen den Schnitten übrig, ist das Ergebnis anschließend ein Schneestern ganz ähnlich den natürlich gefrorenen Vorbildern. Da es für die Schneesterne keine Vorlage gibt, wird jeder Scherenschnitt ein spannendes Unikat. Dieses kann auch als Negativ für die Technik des Eissprays am Fenster dienen. Nach dem Aufkleben wird jetzt mit Eisspray vorsichtig in und um den Scherenschnitt gesprüht. Die Vorlage wird abgenommen. Zurück bleibt die umgekehrte Optik und eine verschneite, weihnachtliche Wirkung ohne großen Aufwand. Scherenschnitte aus echtem, schwarzem Scherenschnittpapier sind als Weihnachtsdekoration auch mit Beleuchtung fantastisch. Silhouetten von Skylines großer Städte oder einfache Scherenschnitte von Hochhäusern oder Bauernhäuschen werden dafür im Viereck gebastelt. Über ausgeschnittene Fenster und Türen wird von hinten helle (am besten gelbe) Bastelfolie geklebt. In der Mitte dieses Scherenschnitts auf dem Tisch kann nun eine Wachskerze (in sicherem Abstand zu den Wänden) oder ein elektrisches Licht entzündet werden.

Beleuchtete Tischdekorationen aus Eigenproduktion

Weihnachtspyramiden aus Pappe können pro Etage mit Figürchen der Plastik-Spielwarenindustrie oder mit einfachen Holzfiguren aufgerüstet werden. Sie müssen nicht zwangsläufig als mobile Variante entstehen. Denn wegen der Brandgefahr ist eine Beleuchtung mit echten Wachskerzen ausgeschlossen. Passende Beleuchtung bieten ersatzweise elektrische Nachahmungen. Diese kleinen Lampen mit Knopfzellen flackern von unten die Pyramide an und erzeugen so im kleinen Lichtkreis eine weihnachtliche Stimmung. Für einen selbst gebastelten Adventskranz finden sich bei frühwinterlichen Spaziergängen meist genügend abgebrochene, grüne Zweige. Als Steckunterlage dienen Blumensteckmasse oder Moos. Mit Eisspray werden die gesteckten Zweige künstlich dekoriert. Murmeln oder selbst gebastelte Strohsterne, Glaskugeln oder hölzerner Weihnachtsschmuck werden entweder in die Zweige gebunden oder auf der Unterlage festgeklebt. Für die vier Kerzen können kleine Blechschalen befestigt werden.

So lassen sich Weihnachtsdekorationen zu neuen Dingen verändern

Die meisten Dekorationen für die Weihnachtszeit ruhen das ganze übrige Jahr in Kisten und Schubladen. Dabei kann das Basteln und Gestalten ruhig auch danach noch die schlechten Winterwetter überbrücken helfen. Vor allem Kerzen und LED Leuchten sind ganzjährig vielfach einsetzbar:

Stumpenkerzen für andere Anlässe umdekorieren

Stumpenkerzen für Weihnachten sind meist nicht dekoriert. Ihr ursprünglicher Schmuck ist der Adventskranz, auf dem sie stehen. Dabei geht beim Abbrennen ein besonderer Charme von dem hellen Kerzenlicht im farbigen Stumpen aus. So wird eine nicht angebrannte Stumpenkerze nach Weihnachten umfunktioniert:

  • Abziehbilder mit Zahlen, Blumen und Buchstaben machen aus der Stumpenkerze ohne großen Aufwand ein personalisiertes Geburtstagsgeschenk. Auch kleine Kinder können beim Einweichen, Auflegen und Trockentupfen schon mithelfen.
  • Im Künstler- und Bastelbedarf gibt es in unterschiedlichen Durchmessern kleine Blumenkränze oder grüne Zweige. Mit solchen Sets gleich zu mehreren Kränzen können Stumpenkerzen einfach durch Überstreifen zur Tischdekoration im übrigen Jahr werden.
  • Wachs bleibt meist übrig, wenn Stumpenkerzen fast niedergebrannt sind. Es wird vorsichtig und nur leicht erwärmt. Nun kann es zum Modellieren eigener Muster auf der frischen Kerzenfläche genutzt werden. Beim Modellieren ist außer der gleichen Farbe auch die Arbeit mit weiteren Farben möglich.
  • Besonders kreative Menschen bestreichen die Stumpenkerze mit einer für Wachs geeigneten Grundierung. Nach dem Trocknen kann darauf haltbar und ohne Brandgefahr mit Acrylfarben nach eigenen Ideen gemalt werden.

Kerzengläser verändern

Duftkerzen brennen in ihren hübschen, weihnachtlich geschmückten Gläsern vollständig aus. Die Gläser werden nach Weihnachten einfach gesäubert. Serviettenlack und hübsche Serviettenmotive halten über der Grunddekoration gut. So wird aus den Gläsern ruck-zuck eine Osterdekoration oder ein neutrales Accessoire für Tisch und Fensterbank. Das Übermalen der Dekorationen ist mit etwas höherem Aufwand ebenfalls möglich. Dazu muss auf das vorhandene Motiv eine transparente Grundierung speziell für Glasflächen aufgebracht werden. Auf dieser können anschließend Papier kleben oder Acrylfarben trocknen. Für die neuen Malereien begeistern sich auch die kleineren Kinder in der Familie, sobald sie schon erste Erfahrungen mit Farben besitzen.

Neues Kleid für weihnachtliche Windlichter

Windlichter sind häufig höher als Duftkerzengläser. Dennoch können auch sie nach Weihnachten anderen Zwecken dienen. Aber die oft hübschen Weihnachtsdarstellungen darauf müssen nicht dauerhaft verschwinden. Alufolie hält die Beleuchtung mit neuen Windlichtern in diesen Behältern gut aus. Durchbrochen oder blickdicht lässt die silberfarbene Hülle die vorher weihnachtliche Verwendung nicht mehr erahnen. Nach Bedarf wird aus dem verhüllten Windlicht mit wenigen Handgriffen das Weihnachts-Tischlicht im nächsten Advent. Häufig sind Windlichter für Weihnachten eher winterlich als weihnachtlich dekoriert. Windlichter grau mit Zweigen sehen schon mit einem schmalen aufgeklebten Streifen unten oder oben weniger nach Advent aus. Mit Steckmasse innen kann das Windlicht zum Behältnis für Trockenblumen oder Winterarrangements mit Zweigen und Zapfen werden. Später passen hier hinein auch gut erste Dekorationen für das Frühjahr.

Fazit:

Beleuchtung zu Weihnachten spiegelt die Sehnsucht der Menschen nach viel Licht in der dunklen Jahreszeit wieder. Beinahe jede Weihnachtsdekoration ist deshalb beleuchtet oder bekommt mit passenden Lampen oder Leuchten einen besonders märchenhaften Glanz. Die aufwändigsten Beleuchtungen sind alljährlich innen und außen am Heiligabend zu bewundern.