Baumspitzen

Inhaltsverzeichnis

  • Die Baumspitze - krönender Höhepunkt des Weihnachtsbaums
  • Der historische Hintergrund von Baumspitzen
  • Die moderne Christbaumspitze
  • Welche Farbe hat die Baumspitze?
  • Welche Art von Baumspitze ist besonders beliebt?
  • Welche Materialien kommen zum Einsatz?
  • Worauf sollten Sie beim Kauf einer Baumspitze achten?
  • Ohne Baumspitze kein Weihnachtsbaum?

Die Baumspitze - krönender Höhepunkt des Weihnachtsbaums

Die Baumspitze ist ein unverzichtbarer Teil des Weihnachtsschmucks. Ohne sie wäre der Baum nicht komplett und würde nicht halb so gut aussehen.

Ein festlich geschmückter Baum mit Kugeln und einer Weihnachtsbaumbeleuchtung gilt als Symbol von Weihnachten, des Festes der Liebe und des Friedens. Die Idee des Weihnachtsbaums stammt ursprünglich aus dem deutschsprachigen Raum und verbreitete sich über die ganze Welt. Selbst in tropischen Ländern stellt man heute einen mit Weihnachtsbaumbeleuchtung und natürlich einer Christbaumspitze geschmückten Baum auf, um das größte christliche Fest zu feiern. Der ideale Weihnachtsbaum hat die Form einer spitz zulaufenden Pyramide, geschmückt mit Kerzen und Kugeln. Der Baum wäre unvollständig ohne die Baumspitze. Sie lenkt die Blicke aller Betrachter auf sich und ist deshalb besonders attraktiv gestaltet. Als Motive für die Baumspitze sind Sterne besonders weit verbreitet. Engel oder andere Figuren sind ebenfalls beliebt.

Der historische Hintergrund von Baumspitzen


Zu Weihnachten einen geschmückten Baum aufzustellen, geht auf eine mittelalterliche Tradition zurück. Damals wurden am 24. Dezember in den Kirchen so genannte Paradiesspiele aufgeführt. Die Handlung drehte sich um die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies. Als Dekoration wurde ein Paradiesbaum verwendet. Weil sie auch zur Winterszeit grün sind, wurden dafür Nadelbäume verwendet. Zur Erinnerung daran, wie Adam und Eva vom Apfel der Erkenntnis kosteten, wurde der Baum mit Äpfeln geschmückt. Dazu kamen verschiedene Backwaren wie Brezel oder Lebkuchen.

Die ersten Weihnachtsbäume im heutigen Sinn als festliche Dekoration in Privathaushalten kamen wahrscheinlich im Elsass auf. Bis in das 19. Jahrhundert hinein wurde der Baum wie im Mittelalter geschmückt. Die Nüsse wurden manchmal in Staniolpapier gewickelt, die Vorläufer der Christbaumkugeln. Als Weihnachtsbaumbeleuchtung dienten echte Kerzen. In den Stuben wurde der Baum noch zusätzlich mit einer Christbaumspitze geschmückt. Die beliebteste Form der Baumspitze ist der Stern, da er den Bezug zum Stern von Bethlehem, dem Weihnachtsstern herstellt.

Bis zum Beginn der Industrialisierung wurde der Weihnachtsschmuck von den Familien selbst gebastelt. Neben Äpfeln, Nüssen und Backwaren wurden vor allem Stroh und Pappe benutzt. Als Baumspitze diente oft ein aus Stroh gefertigter Stern.

Die moderne Christbaumspitze


Wer heute eine Baumspitze sucht, kann sowohl online als auch in den Geschäften aus einer Vielzahl von Produkten wählen. Die klassische Baumspitze ist aus mundgeblasenem Glas gefertigt. Das Örtchen Lauscha im Thüringer Wald ist dafür weltweit bekannt.

Wie der erste gläserne Christbaumschmuck entstand


Die Legende berichtet, dass um das Jahr 1847 im Dorf Lauscha ein armer Glasbläser lebte. Er wollte für seine Familie einen Weihnachtsbaum aufstellen, konnte sich aber weder die Weihnachtsbaumbeleuchtung noch die damals üblichen Äpfel und Nüsse zur Dekoration leisten. Er benutze stattdessen Fläschchen aus buntem Glas, die zur Aufbewahrung von Parfüm und Essenzen benutzt wurden. Er schmolz das farbige Glas ein und blies bunte Kugeln daraus, die er an den Weihnachtsbaum hängte. Die Kinder waren davon begeistert und bunte gläserne Kugeln als Schmuck am Baum verbreiteten sich von jener Zeit an.

Das ist jedoch nur eine Legende. Historisch belegt ist eine Bestellung über 6 Dutzend Weihnachtskugeln aus dem Auftragsbuch eines Glasbläsers im Jahr 1848. Der Brauch, eine Christbaumspitze auf den Baum zu setzen, wurde erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts üblich.

Welche Farbe hat die Baumspitze?


An der Farbgebung hat sich im Lauf der Jahre im Grunde genommen nicht viel geändert. Seit jeher sind Silber und Gold die bevorzugten Farbtöne. Früher wurden zum Färben Chemikalien verwendet, die zum Teil sehr giftig waren. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts wird Silbernitrat verwendet, das auch zur Fertigung von Spiegeln benutzt wird. Andere Farbtöne werden durch den Zusatz von künstlichen Farbstoffen erzielt. Es ist möglich, eine Baumspitze aus Glas oder Kunststoff in beinahe jedem beliebigen Farbton herzustellen.

Die Farben Grün und Rot sind bei Christbaumspitzen und anderer Weihnachtsdekoration besonders populär, weil sie eine symbolische Bedeutung haben Grün ist die Farbe der Hoffnung und Rot symbolisiert das Blut Christi. Silber stellt dagegen Schnee dar.

Welche Art von Baumspitze ist besonders beliebt?


Wenn es um eine schöne Christbaumspitze als Ergänzung zur Weihnachtsbaumbeleuchtung geht, sind 3 Formen besonders populär:

  • Die klassische, sich zum Ende verjüngende Baumspitze
  • Die Christbaumspitze in Form eines Sterns
  • Eine Baumspitze mit einer Engelsfigur
  • Eine Kugel

Ein Stern als Christbaumspitze symbolisiert den Stern von Bethlehem, der den Heiligen Drei Königen den Weg zum Jesuskind wies. Die Figur eines Engels steht für den Engel, der in der Heiligen Nacht den Hirten auf dem Feld die Geburt des Erlösers verkündete und die Kugel ist ein Ausdruck einer vollendeten Form ohne Anfang und Ende.

Mitunter wird auch der Weihnachtsmann oder eine andere Figur als Baumspitze verwendet. Außerdem auf dem Markt sind Christbaumspitzen mit integrierter LED Beleuchtung. Durch die Beleuchtung wird die Christbaumspitze noch stärker akzentuiert.

Welche Materialien kommen zum Einsatz?


Für die Herstellung von Baumspitzen kommen verschiedene Materialien zum Einsatz. Die Befestigung der Baumspitze erfolgt meistens durch ein sich nach oben verjüngendes Hohlrohr, das auf die Spitze des Weihnachtsbaums gesteckt wird oder durch eine ähnlich geformte Drahtspirale.

Baumspitzen aus Glas


Baumspitzen und Weihnachtsschmuck aus Glas sind die Klassiker unter der Weihnachtsdekoration. Im Licht der Weihnachtsbaumbeleuchtung funkelt und glitzert so eine Spitze wie Gold oder Diamant. Leider ist Baumschmuck aus Glas aber extrem zerbrechlich, weil das Glas sehr dünn ist. Ein kleiner Stoß ist bereits genug, um das schöne Stück zu zerstören.

Baumspitzen aus Kunststoff


Weil es haltbar und leicht ist, setzt sich immer mehr Kunststoff als Material für Baumspitzen durch. Schmuck aus Kunststoff kann in fast jeder beliebigen Farbe hergestellt werden. Selbst wenn eine Christbaumspitze aus Kunststoff auf den Boden fällt, geht sie nicht kaputt.

Baumspitzen aus Stroh


Das einheimische Material wurde schon lange vor der Zeit des industriell gefertigten Weihnachtsschmucks für weihnachtliche Dekorationen verwendet. Seine warme goldgelbe Farbe bildet einen schönen Kontrast zum dunklen Grün der Nadeln am Baum. Dazu kommt, dass Stroh leicht, aber haltbar ist. Allerdings glitzert und glänzt es nicht so wie Baumspitzen aus anderem Material.

Einige Baumspitzen werden auch aus verschiedenen Materialien gefertigt. Sehr beliebt sind zum Beispiel Formen aus Papier, Stroh oder Dekostoff, die mit Hilfe einer Drahtspirale am Baum befestigt werden.

Worauf sollten Sie beim Kauf einer Baumspitze achten?

Das Material


Welche Christbaumspitze die richtige ist, hängt von Ihren persönlichen Umständen und Vorlieben ab. Am schönsten sieht Christbaumschmuck aus Glas aus, ist jedoch am empfindlichsten. Wenn Sie kleine Kinder im Haus haben, sind gläserne Baumspitzen keine gute Wahl, da sie zu schnell kaputt gehen. In solchen Fällen ist Baumschmuck aus Kunststoff eine bessere Wahl.

Nachhaltiger Baumschmuck


Warum nicht eine Baumspitze aus Stroh, Metall oder anderen Dekorationsmaterialien wählen? Der Schmuck sieht sehr schön aus und hält viele Jahre. Online finden Sie viele Produkte aus den verschiedensten Materialien. Derartiger Baumschmuck entlastet Ihren Geldbeutel und die Umwelt, da er lange hält und nicht jedes Jahr neu gekauft werden muss.

Beleuchtete Baumspitze


Dieses Produkt ist eine gute Wahl als Ergänzung zur Weihnachtsbeleuchtung. Die Farben der Spitze sollten jedoch zur Baumbeleuchtung passen. Hier geht es auch um eine Frage des Geschmacks. Eine beleuchtete Baumspitze passt gut zu einem eher schlicht geschmückten Baum. Hat der jedoch bereits zahlreiche Dekorationen mit großen, glitzernden Kugeln und bunten Lichtern, kommt eine beleuchtete Baumspitze nicht richtig zur Geltung.

Die Form


Die beliebteste Form der Christbaumspitze ist der Stern, weil er nicht nur symbolträchtig, sondern auch dekorativ wirkt. Es gibt ihn in den verschiedensten Ausführungen, von einem fünfzackigen Stern über solche mit vielen Strahlen bis hin zu fantasievollen Nachbildungen von Schneeflocken.
Glatte Spitzen, oft mit einer kugelartigen Verdickung am unteren Ende, sind gleichfalls zeitlos schön und sehr populär.

Ohne Baumspitze kein Weihnachtsbaum?


Heutzutage gehören zu einem festlich geschmückten Weihnachtsbaum neben Kugeln, Lametta, Girlanden und der Weihnachtsbeleuchtung auch eine Christbaumspitze. Das war nicht immer so. In den Wohnzimmern sind Baumspitzen erst seit dem Ende des 19. Jahrhunderts verbreitet. Damals wie heute stellt der Stern die beliebteste Form der Christbaumspitze dar. Darüber hinaus sind aber auch Engel und glatte Spitzen sehr beliebt. Moderne Baumspitzen werden aus leichtem und unzerbrechlichem Kunststoff gefertigt, weil sie länger halten als Glas und robuster sind. Aber auch klassische Materialien wie Stroh, Papier, Holz, Stoff oder Filz werden bis heute gern verwendet. Beim Schmücken des Baums sollten Sie übrigens immer von oben nach unten arbeiten und demzufolge mit der Spitze beginnen. Wenn Sie Kinder haben, schlagen Sie ihnen vor, ein paar Weihnachtsdekorationen selbst zu basteln. Das macht viel Spaß und wird später einmal zu einer schönen Erinnerung an die Kindheit.