Räucherkerzen

Räuchermänner mit Räucherkerzen sind zur Weihnachtszeit allseits beliebt, um eine weihnachtliche Atmosphäre zu schaffen. Durch ihr Aussehen und ihren Duft können sie somit so manchem Weihnachtzimmer das gewisse Etwas verleihen.

Doch was sind eigentlich Räucherkerzen? Warum zündet man Räucherkerzen zu Weihnachten an? Worin liegt der Unterschied zwischen Räucherstäbchen und Räucherkerzen? Und wie brennt man Räucherkerzen richtig ab? Diese und weitere Fragen werden im Folgenden beantwortet, um Ihnen die Entscheidung über die für Sie geeigneten Räucherkerzen und –männchen zu erleichtern.

Der Ursprung der Räucherkerze

Räucherkerzen bzw. Räucherkegel werden bereits seit Mitte des 18. Jahrhunderts im Erzgebirge gefertigt. Ihre Verwendung lässt sich jedoch viel weiter zurückverfolgen. Denn die Verwendung unterschiedlichen Räucherwerks ist seit eh und je in diversen Religionen üblich. Im Christentum lässt sich eine Verbindung zu den Heiligen Drei Königen und deren Geschenke herstellen. Myrrhe, Gold und Weihrauch wurden dem Jesuskind übergeben. Letzteres wird auch in wichtigen Gottesdiensten zum Beispiel an Weihnachten verwendet, was eine Erklärung für das Abbrennen von Räucherkerzen zur Weihnachtszeit darstellt.

Herstellung der Räucherkerze

Räucherkerzen werden mittlerweile weltweit gefertigt. Ein Großteil der Produktion entfällt dennoch nach wie vor auf das Erzgebirge, wo sie ihren Ursprung haben. Die kleinen Kegel haben verschiedene Bestandteile. Holzkohle, Weihrauchbaumharz und Kartoffelstärke sind die Hauptzutaten die gemahlen und zu einem Teig vermischt werden bevor sie in ihre typische Form gepresst werden. Zudem gibt es weitere Zutaten, die sich auf den Duft auswirken. So werden zum Beispiel Zimt, Sandelholz oder Tanne hinzugefügt, um den Kerzen eine weitere Note zu verleihen.

Räucherkerzen, Räucherkegel, Räucherstäbchen – Wie unterscheiden sie sich?

Räucherkerzen und Räucherkegel werden synonym verwendet. Räucherstäbchen dagegen bestehen nicht gänzlich aus „Räuchermasse". Diese wird lediglich auf einen dünnen Holzstab aufgetragen. Darüber hinaus sind diese anders als Räucherkerzen vor allem in asiatischen Ländern wie Indien, China oder Japan verbreitet und werden oft bei religiösen Zeremonien verwendet. Ein weiterer Unterschied besteht in der Brenndauer. Räucherstäbchen brennen für ungefähr 30 Minuten, wohingegen Räucherkerzen je nach Größe für 10-20 Minuten brennen. Den offensichtlichsten Unterschied sieht man jedoch in der Art des Abbrennens bzw. in der Anwendung. Räucherstäbchen werden meist in Sandschalen gesteckt und abgebrannt. Räucherkerzen dahingegen brennen in Räuchermännern, die es in allen erdenklichen Formen, Größen und Variationen gibt.

Richtiges Abbrennen von Räucherkerzen

Das richtige Abbrennen von Räucherkerzen in Räuchermännchen ist relativ einfach und stellt keine große Herausforderung dar. Dennoch gibt es einige Punkte, die man beachten sollte. Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, ob man kleine oder große Räucherkerzen benötigt, um weder die Kegel noch das Räuchermännchen zu beschädigen. Die Kerze zündet man dann an der Spitze an und stellt sie auf die metallene Scheibe auf dem Unterteil des aufgeschraubten Räuchermännchens. Dabei ist es wichtig die Kerze unten anzufassen, um sich keine Brandverletzungen zuzufügen. Als letzten Schritt gilt es nur noch, das Oberteil vorsichtig aufzusetzen. Nun steht dem Genuss nicht mehr im Wege.

Räucherkerzen bei Käthe Wohlfahrt

Auch bei Käthe Wohlfahrt gibt es selbstverständlich ein umfangreiches Angebot an Räucherkerzen in verschiedenen Größen und Duftrichtungen wie Tanne, Lebkuchen, gebrannte Mandeln, Bratapfel und viele mehr. Passend dazu sind natürlich auch diverse Räuchermännchen allen möglichen Ausfertigungen im Sortiment. Vom kleinen Duftl als Sternenkind bis zum großen Holzknoddl als Schneemann ist sicher für jeden was dabei.